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Das bin ich, als ich noch im Tierheim war. Die Mitarbeiter vom Tierheim haben mich „Gott sei Dank“ gefunden, gefüttert und zum Doktor gebracht. Ich weiß ja nicht wie lange ich es alleine auf der Straße noch gemacht hätte. Und dann kamen eines Tages Menschen an meinen Zwinger, die mir irgendwie gefallen haben. Ich habe wie verrückt erklärt, sie sollen mich mal genauer anschauen und wir sind dann auch gleich spazieren gegangen. Ich habe mich gut benommen und tatsächlich kamen die Menschen ein paar mal wieder und plötzlich hatte ich ein neues Zuhause.
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Ich lerne unheimlich schnell und meine neuen Menschen sind sehr stolz mich. Manchmal habe ich auch ein bisschen Ärger, weil ich einfach alles stehle und fresse, was ich kriegen kann. Aber wenn’s einem halt so dreckig ging wie mir, dann nimmt man was man kriegt: Brot, Geburtstagskuchen, sogar Kaffee und Apfelschorle habe ich mir schon ergaunert. Meine Menschen lernen aber auch und es wird immer schwieriger, etwas zu erwischen.
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So richtig gefragt habe ich ja nicht, ob ich den roten Sack als Schlafplatz haben kann, wichtig ist: ich habe ihn bekommen und noch ein Kuscheltier dazu.
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Au, Mann, morgen sollte ich zum ersten Mal in die Hundeschule, weil es doch nicht so einfach ist mit mir und was passiert – bin in ein Auto gerannt, weil ich einfach vor fremden Menschen so Angst habe. Gebellt, rückwärts gehopst und schwupp war das Auto da. Bein gebrochen – Schöne Sch...... und das tut weh. Jetzt geht’s ja – ich komm grad vom Operieren. Mir ist noch ganz komisch. Aber ich werde noch mehr geknuddelt als vorher.
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Hier versuche ich gerade, mein Frauchen zu überreden, ob ich am Tisch sitzen bleiben darf. Es wird gegrillt. Ich bin hin und weg. Seit einer Woche bin ich jetzt übrigens in der Hundeschule und lerne wie der Teufel. Bein ist wieder heile, auch wenn ich noch nicht ganz fit bin.
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So Leute – und jetzt kommt’s – an Pfingsten war Tag des Hundes in Dietenheim. Mein kleines Herrchen hat mich zur Mischlingsprämierung angemeldet. Und was soll ich euch sagen: Vom Findelkind zum Pokalsieger. Alle Jurymitglieder waren sich einig: ich bin die Schönste: 1. Platz mit Pokal und Urkunde und das Allerbeste: Ganz zum Schluss kam noch ein Mann und hat mir eine Weißwurst spendiert. Ein Supertag – ein tolles Leben und wenn ich erstmal Begleithund bin, melde ich mich wieder.
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Übrigens, Emily ist schon unser zweiter Hund aus dem Biberacher Tierheim. Ihre Vorgängerin, Daisy, haben wir 6-jährig aus dem Tierheim geholt und sie hatte bei uns noch 5 schöne Jahre. Leider mussten wir sie wegen fortgeschrittenen Knochenkrebses im April 2006 kurz vor ihrem 11. Geburtstag einschläfern lassen. Daisy war anfangs nicht ganz einfach, hat sich aber zu einem ganz tollen Familien-Schmusehund entwickelt und auch in relativ hohem Alter noch viel gelernt. Hier noch ein paar Fotos von unserer unvergessenen „Maus“.
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