Landestierschutzverband Baden-Württemberg e.V.

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DJ Seidel
erstellt am: 17.08.2002
aktualisiert am: 10.03.2012

Hubi + Berti

Liebe Frau Seidel,

anbei den versprochenen Artikel für´s Internet.

Seit fast 30 Jahren leben jeweils zwischen 2 und 4 Wellensittiche bei uns.
Von Frühjahr bis Herbst bewohnen sie eine kleine Voliere auf unserer Terrasse, über den Winter haben sie ganztägig Freiflug im Haus.

Alle sind aus “zweiter Hand”: Bekannten zugeflogen, alleine übrig geblieben und abgegeben oder aus dem Tierheim. So ergab es sich, daß 3 Weibchen und ein Männchen zusammen kamen.
Längere Zeit vertrugen sie sich prima, es gab auch früher nie Probleme. Die jeweils “Neuen” fanden sich immer schnell zurecht und waren froh, nicht mehr alleine leben zu müssen.
Aber dann fing Nicki (das neue Weibchen) an, Coco (die Partnerin des Männchens) zu attackieren.
Es wurde so schlimm, daß ich sie trennen mußte. Mehrere Versuche, alle zusammen zu halten schlugen fehl. Eine getrennte Haltung wollte ich auf Dauer nicht, so fragte ich im Tierheim nach einer Lösung, die Frau Seidel sofort parat hatte: Es müßten noch 2 Männchen dazu, dann hätte jedes Weibchen einen Partner und gäbe Ruhe.
Eigentlich wollte ich nicht unbedingt 6 Wellis, aber ich wollte Nicki auch nicht wieder hergeben,
so entschloß ich mich, Frau Seidels Rat anzunehmen.
Beim Betreten der herrlichen Tierheim-Voliere fielen mir gleich 2 Männchen auf, die sich durch meinen Besucht nicht beim gemeinsamen Mittagsschlaf stören ließen. Alle Vögel waren recht zahm, ein Nympensittich flog mir sogar auf den Kopf, den hätte ich am liebsten auch mitgenommen.
Ich blieb aber bei den Wellis, die ich spontan Hubi und Berti (Hubertusweg) taufte.
Mit Spannung beobachtete ich das erste Zusammentreffen der 6.
Sofort verliebten sich Nicki und Hubi, Coco wurde nicht mehr angegriffen.
Alle vertragen sich bestens und ich danke Frau Seidel von Herzen für ihre freundliche Beratung!

Liebe Grüße, auch von Hündin Sissi, allen Wellis und Iris Halder!

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