


Hallo Frau Schefold,
wir wollen ihnen einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen und uns nochmal ganz herzlich für die Vermittlung von Nelly bedanken.
Wir sind sooo glücklich mit ihr und es macht uns viel Freude, sie wachsen und gedeihen zu sehen.
Vielleicht interessiert es Sie auch, wie unser Welpe schon wieder gewachsen ist und, wie sie sich verändert hat.
Aus diesem Grund wollen wir Sie mit ein paar Bildchen erfreuen und erzählen wie wir den Einzug von Nelly erlebt haben.
Nachdem wir sie mit nach Hause genommen hatten und den Neuankömmling aus dem Auto nehmen wollten, kotzte sie noch schnell auf ihre Hundedecke. (Glücklicherweise hat sich das nur noch einmal wiederholt als wir mit ihr durch Ulm gefahren sind)
Dann begutachtete sie im Haus alles ganz aufgeregt und, nachdem das erledigt war, widmete sie sich der Terrassentür, indem sie immer wieder daran kratzte und piepste, weil sie vermutlich wieder zu ihren Geschwistern wollte. Wir haben uns aber nicht davon erweichen lassen und so gab sie es schließlich auf. Als es dann Zeit wurde, ins Bett zu gehen, ließ sie sich gerne in den Schlaf streicheln und hat ihre Ecke im Schlafzimmer erst um zwei Uhr verlassen, damit wir kurz mit ihr nach draußen gehen konnten.
Glücklicherweise waren es nur die ersten zwei Nächte, in denen man mit ihr rausgehen musste.
Seitdem schläft sie die ganze Nacht durch und einer von uns muß das erste Mal zwischen 7 und halb 8 mit ihr raus. Also ein richtig lieber Hund, der auch seinen Zweibeinern eine geruhsame Nacht gönnt.
Gleich in der ersten Woche hat Nelly dann auch schon einen grossen und sehr geduldigen Hundefreund, namens Arco, kennengelernt. Zum Glück wohnt er gleich gegenüber, und wir gehen jeden Tag zusammen aus , denn ohne Hundebegleitung lässt sie sich noch kaum aus dem Körbchen locken, aber es wird immer besser.
Mit unserem Tierarzt hat sie auch schon Bekanntschaft gemacht, als er ihre fällige Impfung vorgenommen hat, und sie hat gleich Vertrauen zu ihm gefasst.
Ob das an der tierärztlichen Leckerli-Bestechung lag?
Nelly hört auch schon (meistens) auf einige Kommandos wie z. B. Sitz, Platz und Komm, und ab dem 10. Januar werden wir nach Pfuhl (bei Neu-Ulm) in die Welpen- und Hundeschule "Schlaue Pfote" gehen.
Wenn wir daran teilgenommen haben, werden wir uns wieder bei ihnen melden.
Viele liebe Grüsse von Sigrid, Werner, Aline und Sven





... und hier ein paar Nelly-Bilder vom Frühjahr 2006 ...


Auch das ganze Tierheimteam grüsst Familie Moll ganz herzlich und gratuliert natürlich Nelly nachträglich zum 3. Geburtstag!



Hallo Frau Schefold,
es ist ja nun fast schon eine Art Tradition für mich, Ihnen jedes Jahr zu Nellys Geburtstag aktuelle
Bilder von ihr zu schicken.
Letztes Jahr haben Sie die Bilder auf Nellys Seite Ihrer Internetseite gestellt.
Das hat mich sehr gefreut.
Es wäre schön wenn, sie die Seite mit den aktuellen Bildern erweitern könnten.
Um Ihnen das digitalisieren der Bilder zu ersparen, schicke ich sie Ihnen diesmal zusätzlich per
Mail.
Nun wird unsere Nelly tatsächlich schon fünf Jahre alt.
Die Schnauze ist schon etwas heller geworden.
Vielleicht können Sie sich noch an meine Mail von vor über 2 Jahren erinnern.
Damals wurde bei Nelly HD diagnostiziert.
Seit her bekommt sie von uns Glukosamin (Arthroblock von Olimp).
Ob es nun daran liegt, weiß ich nicht, aber sie hat seither nie mehr gehumpelt und hat auch keine
Schmerzen.
Es war daher bisher keine OP notwendig, was ihr auch in Zukunft hoffentlich erspart bleibt.
Seit August sind die Schmerztabletten von damals abgelaufen, ich hab sie mit Freude
weggeworfen.
Nach fast fünf Jahren ist sie zu einem ganz besonderen Hund geworden. Jedenfalls für uns.
Wir kennen unsere gegenseitigen Eigenheiten und Gewohnheiten.
Nelly begegnet jedem Mensch mit Freundlichkeit. Kein Jogger oder Fahrradfahrer wird behelligt,
was früher übrigens auch schon der Fall war, wir joggen schließlich ab und an gemeinsam.
Die Freundlichkeit hört bei anderen Hunden, vor allem bei Hündinnen, allerdings auf.
Ist es ein fremder Hund, wird erst mal geprüft ob er Angst zeigt.
Ist das der Fall, hat er Pech gehabt. Ist es nicht der Fall, kann sich durchaus noch ein recht wildes
und nettes Spiel ergeben. Rüden die sich nicht für sie interessieren, sondern nur für ihr eigenes
Spielzeug, laufen schon mal Gefahr, in den Hintern gezwickt zu werden.
Die meisten bekannten Hunde sind ihr egal, bis auf ihre Lieblingsfeinde.
Hinter ihrem Zaun ist sie ein Monster, vor dem auch gestandene Rüden reißaus nehmen.
Sie hat aber auch Freunde, meist Hunde, die sie von Jugendzeit an kennt.
Mit manchen spielt sie noch recht ausdauernd und wild.
Gewohnheiten und ein geregelter Tagesablauf sind wohl das wichtigste in Nellys Leben.
Dazu gehören, außer den Raufspielen mit mir, vor allem die beiden Spaziergänge die sich meine
Frau und ich täglich teilen.
Das sind mindestens zwei Stunden, die ganz ihr gehören.
Bei Sigrid darf sie aber keine Mäuse fangen. Dabei sind selbstgefangene Mäuse doch das Beste,
was es gibt, nur Eichhörnchen wären besser, die sind aber (zum Glück) zu schnell.
Zu ihrem gewohnten Tagesablauf gehört auch, dass ihr Körbchen abends in unser Schlafzimmer
getragen wird, wo sie dann in Ruhe schlafen kann, auch wenn der Rest der Familie noch wach ist.
Manchmal kratzt sie dazu an der Schlafzimmertür, meist reicht aber ein Blick von ihr aus,
damit ich weiß was sie will.
Sie hat ein sehr feines Gefühl dafür, was bei ihren Menschen los ist.
Vor einiger Zeit machte ich mir Sorgen und dachte, dass etwas mit ihr nicht stimmen könne,
da sie fast einen ganzen Tag keinen Meter mehr von mir abrückte.
In der Nacht darauf wurde ich krank. Nicht mit ihr stimmte was nicht, sondern mit mir.
Überhaupt geht die Kommunikation viel weiter als ich es mir früher vorstellen konnte.
Sie hat sicherlich mehr Feingefühl und soziale Intelligenz, als es viele Menschen haben.
Eine feine Beobachtungsgabe kommt noch dazu. Es reicht, dass ich den Autoschlüssel vom Brett
nehme. Nelly geht dann nicht zur Gartentür, sondern zum Auto.
Ich habe mich übrigens lange gefragt, woher sie weiß, dass ich vorhabe, mit dem Auto zu fahren.
Es gibt aber immer wieder Situationen, wo sie mich überrascht.
Ich habe sie immer noch im Verdacht, eine telepathische Verbindung zu unserem Kühlschrank zu
unterhalten. Sie kann friedlich schlafend draußen im Garten liegen und sobald die Kühlschranktür
geöffnet wird, noch im selben Augenblick vor der Küchentür sitzen.
Wenn wir mehr als dreimal bei uns im Lonetal gelaufen sind, wird es ihr langweilig.
Auch dann geht sie zum Auto.
Auf diese Weise haben wir schon viele interessante Orte und Wege kennen gelernt.
Unsere Nelly ist bei allen Aktivitäten, außer der Arbeit mit dabei, egal ob beim Einkauf im Auto wartend, oder bei Besuchen.
Sigrid geht jetzt wieder halbtags arbeiten. Damit ist Nelly täglich maximal 4,5 Stunden allein.
(Früher waren es drei Stunden.)
Wenn sie nach Hause kommt, erscheint Nelly meist verschlafen aus einem der Kinderzimmer
(meistens aus Svens Bett).
An den Wochenenden und, wenn ich Urlaub habe, ist es vorbei mit einem geregelten Tagesablauf.
Kein Schlafen nach dem Frühstückslauf. Nelly ist dann mit Freude überall dort dabei, wo Hunde
gemeinhin mitkönnen und manchmal auch dort, wo Hunde gemeinhin nicht mitkönnen.
Und abends dann hundemüde.
Viele Grüße
Werner M.




Hallo Frau Schefold, liebes Tierheimteam,
schon wieder ist (mehr als) ein Jahr vergangen.
Es wird wieder Zeit, ein Lebenszeichen zu schicken und natürlich ein paar Bilder, um Sie am
vergangen Lebensjahr Ihres ehemaligen Schützlings teilhaben zu lassen und mit der Bitte,
diese auf Nellys´ Seite zu veröffentlichen.
Nelly ist am 24.09.2009 sechs Jahre alt geworden.
Es gibt zum Glück nichts Negatives zu berichten. Ihr geht es rundum gut.
Das schlimmste, was ihr in diesem Jahr wiederfahren ist, war ein Weidezaun gegen
Wildschweine und 2 widerborstige Schwäne.
Die Bekanntschaft mit den angriffslustigen Schwänen hatt sie letztes Wochenende am
Bodensee gemacht und gehört daher eigentlich bereits zum siebten Lebensjahr.
Während ich hier schreibe liegt sie dösend neben mir auf dem Sofa.
Der Winter war voll nach Nellys´ Geschmack, lang und kalt mit viel Schnee.
Sobald aber das Thermometer über die 20 Grad Marke stieg, wurde sie wieder träge.
Kein Sommerhund. Dann ist viel Baden zum Temperaturausgleich angesagt, wie auf den
Bildern zu sehen ist. Lone, Donau, Iller, Günz, Nau, Brenz; fast keinen Fluß lassen wir in der
näheren Umgebung aus. Natürlich sind auch Seen vor uns nicht sicher.
In unserer Umgebung gibt es sogar einen Badesee mit offiziellem Hundestrand.
Dabei ist Nelly eigentlich gar kein Schwimmhund. Sie geht nur so weit ins Wasser, wie noch
Boden unter den Pfoten ist. Nur im Notfall wird geschwommen.
Wenn ich voraus schwimme, schaut sie mir vom Uferbereich zu und denkt sich wohl,
der kommt schon wieder zurück.
Aber auch zu Hause ist immer wieder was los.
Unser Garten ist eigentlich ausbruchsicher, da ich an die Gartentüren nur außen eine Klinke
montiert habe. Innen befindet sich ein Drehknopf.
In letzter Zeit kommt sie aber immer wieder mal raus, mit Hilfe ihrer Freundin Lucy.
Sobald Lucy an unserem Garten vorbei läuft (auch ohne menschliche Begleitung, die büchst
nämlich selber gerne aus) drückt sie außen die Klinke, die Tür geht dann von allein nach
innen auf.
Heute hatte Nelly wieder Besuch von der jungen Schäferhündin (6 Monate alt) Sandy,
die stand vor unserem Garten und bellte um Einlass.
Sandy hat vor ein paar Tagen entdeckt, daß sie über ihren Gartenzaun springen kann,
was ihren Besitzer jetzt wohl nötigt, einen höheren Zaun zu bauen.
Der Besuch heute war kalorientechnisch natürlich sehr gut.
Mit mir spielt sie nicht so ausdauernd.
Ich hoffe Ihnen und dem ganzen Tierheimteam geht es gut.
Manchmal schaue ich auf Ihre Internetseite und die Tiere die bei Ihnen gestrandet sind.
Vor allem die Hunde tun mir leid, da sie mehr noch als die anderen an den Menschen
gebunden und von ihm abhängig sind.
Um es mit den Worten von Konrad Lorenz zu sagen:
Die Treue eines Hundes ist ein kostbares Geschenk,
das nicht minder bindendende moralische Verpflichtungen auferlegt,
als die Freundschaft eines Menschen.
Der Bund mit einem treuen Hunde ist so "ewig"
wie Bindungen zwischen Lebewesen dieser Erde überhaupt sein können.
Dies mag jeder bedenken, der sich einen Hund anschafft.
Konrad Lorenz (So kam der Mensch auf den Hund)
Ich wünsche Ihnen und dem ganzen Team alles Gute und viel Erfolg bei Ihrer Arbeit
Werner M.


Hallo Frau Schefold,
jetzt wird es höchste Zeit, dass ich mich mal wieder melde.
Am 24. September ist unsere Nelly 8 Jahre alt geworden und um es gleich vorweg zu nehmen: ihr geht es gut.
Letztes Jahr hab ich mich nicht gemeldet, weil ich etwas fotofaul war. Zudem war unsere Nelly 2010 nicht sehr fotogen. Im Frühjahr war ihr Schwanz und das dichte Fell am Hintern so verfilzt, dass sie sich nicht mehr trimmen lassen wollte und das sonst übliche Schneiden mit der Schere nicht mehr ausreichte. Wir befürchteten eine Entzündung und liesen das gesamte Hinterteil vom Tierarzt mit der Maschine scheren. Zum Glück war unsere Befürchtung unbegründet. Von hinten sah sie dann allerdings aus wie ein Pavian und von ihrem prächtigen Schwanz blieb nur ein kümmerlicher Stengel. Wir mussten unterwegs so manche Erklärung abgeben. Nelly war das egal, sie genoss die neue luftige Freiheit.
In den letzten zwei Jahren hat sich ihre HD zweimal bemerkbar gemacht. Beides mal konnte mit einer Spritze und kurzzeitiger Einnahme von Schmerzmittel schnell Abhilfe geschaffen werden, was hoffentlich auch in Zukunft so bleibt.
Ich wünsche Ihnen und dem gesamten Team ein frohes Fest und alles Gute im neuen Jahr.
Viele Grüße
Werner M. und Familie
Fragen, Anregungen, Kritik:

Auflösung:
1024x768
webmastered by
DJ Seidel
erstellt am: 17.08.2002
aktualisiert am: 10.03.2012