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Sie hätten sehen sollen, wie sehr er sich freute, als wir zum ersten Mal in die Wohnung gekommen sind. Er hat gejuchzt vor Freude, konnte es kaum fassen. Dann hat er sich selber einen Stammplatz (unterm Tisch) ausgesucht – dort und im Flur, wo er einen besseren Überblick hat, hält er sich bis heute gern auf.
Während ich morgens arbeite, verhält er sich ruhig. Wir gehen bereits sehr früh das erste Mal Gassi. Er freut sich, wenn er sich danach wieder schlafen legen kann. Fast täglich kommen zwischen 10.00 und 11.00 Uhr meine Nachbarn vorbei, die ihn so lieb gewonnen haben, dass sie mit ihm regelmäßig zwei Stunden im Wald unterwegs sind. Uns allen ist damit geholfen. Ich gehe in jedem Fall drei Mal mit ihm raus.
Nachmittags arbeite ich entweder zuhause oder nehme den Hund mit in die Schule. Rex ist gern in der Schule, besonders dann, wenn noch Schüler da sind und er gestreichelt wird. In den Unterricht nehme ich ihn aber nicht mit. Insgesamt hat sich gezeigt, dass er ein sehr soziales Tier ist. Über Besuch freut er sich sehr, so wie er auch gern Leute trifft. Eine Gruppe nimmt er schnell als sein Rudel an.
Er überrascht mich damit, dass er sich in letzter Zeit mutiger anderen Hunden gegenüber verhält. Während er anfangs noch häufig geknurrt hat, freut er sich mittlerweile über ein Beschnuppern, manchmal lässt er sich sogar zu einer Toberei auf der Wiese hinreißen, wenn ihm sein Spielpartner besonders gefällt.
Unser Verhältnis ist innig. Er hat mich sehr schnell – trotz seines Faibles für Männer – als sein Frauchen akzeptiert. Er ist anhänglich, dankbar und gehorcht meistens sehr gut. Kommandos lernt er sehr schnell, manche sogar, ohne dass ich sie ihm bewusst beibringe, deswegen sind sie auch so lang: "Geh schlafen", "Hol die Leine", "Bleib bei mir!" Witzigerweise hat er angefangen, wie ein Bär wohlig zu brummen, wenn er gestreichelt wird. Er redet auf seine Weise.
Mittlerweile haben wir auch schon einen gemeinsamen Urlaub in Italien verbracht; auch hier, zwischen den Olivenbäumen, fühlte er sich wohl. Auf längeren Autofahrten hat er sich angewöhnt zu schlafen. Die Italientour hat er ganz gut verkraftet.
Rexel und mir geht es sehr gut. Ich danke Ihnen für diese wunderbare Vermittlung. Anbei sende ich Ihnen ein Foto.
Herzliche Grüße
Kerstin W.
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