Landestierschutzverband Baden-Württemberg e.V.

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DJ Seidel
erstellt am: 17.08.2002
aktualisiert am: 10.03.2012

Rico

Hallo, Frau Schefold, Frau Rütterswörden!

Wie versprochen, anbei ein Vorher- und drei Nachher-Bilder vom neuen Rudelmitglied Rico. Meine Schwester (blond) ist auch mal drauf.
Sie hat ihn gebadet und beim Scheren in Positur gehalten und krault gern und hingebungsvoll.

Er war (und ist) sooooo lieb! Gutes Sozialverhalten und sehr zufriedenstellender Gehorsam kennzeichnen ihn ebenso wie die starke Verlustangst.
Wenn wir alle hundelos weg müssen, bleibt die Hundeschar in der Erdgeschosswohnung bei meiner Mutter und das geht sehr gut.
Aber Rico "lauert" sehr auf meine Wiederkehr.
Das ist jedoch nicht von Bellen, Jaulen oder An-der-Tür-Kratzen begleitet
(wie in den ersten Tagen, als die Daheimgebliebenen, wie meine Mutter oder die Kinder oder mein Mann ihn energisch verbal ermahnen mussten, das zu unterlassen).

Unser Airdaleterrier ist seit Montag, den 30.05.2005, kastriert.
Er hatte leider bei Spaziergängen die Gewohnheit, auf andere Rüden aufzureiten und hier Zuhause, wenn wir Besuch hatten, versuchte er es bei Gästen, vornehmlich älteren Männern, am Bein oder auf dem Schoss oder stellte sich neben die Objekte seiner Begierde.
Mein Großonkel und der Schwiegervater waren wenig begeistert darüber.

Von der Operation erholt er sich sehr gut - er rennt und tobt, als wenn nichts wäre. Weil er wenig leckt, braucht er keinen Kragen zu tragen und die Narbe heilt ohne Entzündung sauber ab.
In drei bis acht Wochen sehen wir dann, wieviel Verhaltensänderung wir bekommen.

Rico ist sehr anhänglich und folgsam. Er ist die Ruhe selbst in der Wohnung und temperamentvoll, aber gut zu regulieren draussen.
Wegen seiner Verträglichkeit kann er auch mit allen anderen Hunden frei laufen, die uns begegnen, und deren Besitzer das auch wollen.

Hundeschule braucht er wirklich absolut nicht. Er kannte alle Kommandos und folgt sehr schön. Was die Vorbesitzerin mit "noch kaum erzogen" meinte, ist mir schleierhaft. Sie muss sich sehr wenig mit ihm beschäftigt haben und strahlt wahrscheinlich auch kaum Dominanz aus.

Die Fröhlichkeit und Lebenslust, die ganze positive Lebenseinstellung des Terriers, bringt er als sein persönliches Kapital in die Familie.

Mein Mann nennt ihn unseren "Spiele-Wipp". Stets bereit zum Spiel, viel weniger ängstlich gegenüber allen möglichen Umweltereignissen als unser kleiner (vorgeschädigter) Straßenhund, dem er auch Selbstbewusstsein vermittelt
(Anton blüht an seiner Seite auf), ist er das, was wir gebraucht und gewollt haben. Er ist unser 4. Airedale und sicher nicht der letzte.

Einen lieben Gruß aus dem Rheinland schickt das Spinger-Rudel
(Wenn Sie, wie unser TSV, eine Feedback-Ecke mit Vermittlungserfolgen haben, können Sie das Schreiben gerne aushängen.)

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